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MOVE WELL

Zur Unterstützung des Bewegungsapparates mit wertvollen Pflanzenextrakten aus Weidenrinde, Brennnessel, Weihrauch und Teufelskralle.

Der Bewegungsapparat

Neben Erkältungskrankheiten zählen Erkrankungen des Bewegungsapparates zu den häufigsten Gründen weshalb Menschen einen Arzt aufsuchen. Unsere moderne Lebensweise verursacht mit dem häufigen und regelmäßigen Sitzen viele, mit dem Bewegungsapparat in Zusammenhang stehenden Beschwerden. Nicht umsonst bezeichnet man häufig das Sitzen als das neue Rauchen. Doch nicht nur der Bewegungsmangel, sondern auch die falsche Ernährung, die Zunahme von chronischen Erkrankungen und nicht zuletzt das Erreichen eines immer höheren Lebensalters, lassen unsere Beschwerden mit dem Bewegungsapparat zunehmen. Viele moderne Medikamente, die auf vielfältige Weise in unsere Entzündungsprozesse eingreifen und teilweise spektakuläre Erfolge erzielen, wurden entwickelt. Doch kein Licht ohne Schatten. Viele dieser Medikamente sind mit Nebenwirkungen verbunden, werden von Menschen aufgrund ihrer Komplexität abgelehnt oder sind aufgrund der immensen Kosten zu hinterfragen. Stellt sich die Frage nach einer Möglichkeit zur phytotherapeutischen Unterstützung bei Beschwerden des Bewegungsapparates. Das hier viele Pflanzen teils erstaunliche Wirkungen zeigen, belegen viele, teils hunderte Jahre alte, Aufzeichnung ebenso wie Erkenntnisse der hochmodernen Forschung.


Saphyr – Move Well ist ein Nahrungsergänzungsmittel aus ausgewählten Pflanzenwirkstoffen. Für die Zubereitung wurden die Arzneidrogen in höchstmöglichem Qualitätsstandard sorgfältig ausgewählt und in ihrer Gesamtheit (keine Reinsubstanzen) verwendet, sodass sich alle Wirkstoffe der einzelnen Pflanzen in ihrer optimalen Form ergänzen und verstärken können. Aufgrund der sorgfältigen Zusammenstellung der Heilpflanzen kann auf einen Zusatz von künstlichen Vitaminen und Spurenelementen gänzlich verzichtet werden. Tauchen sie also ein in die wundervolle Heilkraft der Natur.

Packungsinhalt 60 Kps.

Einnahmeempfehlung: 2 x täglich 1 Kps mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen. Packungsinhalt reicht für die Einnahme über die Dauer von 1 Monat.

Eine Einnahme über einen Zeitraum von 3 – 6 Monaten stellt kein Problem dar. Für eine Einnahmedauer > 6 Monate fragen sie ihren Arzt oder Apotheker.





Die Pflanzen aus Saphyr – Move Well stellen sich vor

Weidenrinde – Salix alba L.

Die Weide gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae). Die volkstümliche Bezeichnung lautet auch Weihbuschen, Katzenstrauch oder Korbweide.

Arzneiliche Verwendung findet die Rinde (Salicis cortex)

Botanik: die Weiden sind eine sehr vielfältige Gruppe. Weiden können als Sträucher oder als Bäume vorkommen. Die Blüten (Weidenkätzchen) erscheinen vor den Blättern

Wirkung:

  • Antipyretisch (fiebersenkend)
  • Antiphlogistisch (entzündungshemmend)
  • Analgetisch (schmerzstillend)

Die Kommission E empfiehlt die Anwendung von Weidenrinde für fieberhafte Erkrankungen, rheumatische Beschwerden sowie Kopfschmerzen. Die WHO ergänzt diese Empfehlung noch um die Anwendung bei Erkältung.

Die Weidenrinde und deren Hauptwirkstoffe, die Salicylsäureverbindungen, kann übrigens nicht als "natürliches Aspirin©" bezeichnet werden. Die Wirkstoffe sind eher als Vorläufer (Prodrug) anzusehen, da Salicin nicht die "blutverdünnende Wirkung" (Plättchenaggregationshemmung) wie Aspirin© hat.

Aspirin© enthält in seinem Wirkstoffnamen – Acetylsalicinsäure – den Wirkstoff Salicin, der Name leitet sich jedoch nicht von der Weidenrinde ab. Der Name stammt vom Mädesüß, einem salicinhaltigen Rosengewächs, welches in seiner alten Bezeichnung Spiraea ulmaria hieß. Daraus folgte die Bezeichnung "A-", (für die angehängte Acetylgruppe) sowie "-spirin" für den Inhaltsstoff der Spire. Zu guter Letzt, die Acetylgruppe ist für den blutverdünnenden Effekt im Aspirin verantwortlich und die Spire wird heute als Filipendula ulmaria bezeichnet.


Brennnessel – Urtica dioica L.

Die Brennnessel gehört zur Familie der Brennnesselgewächse (Urticaceae). Die volkstümliche Bezeichnung lautet auch Nessel, Donnernessel, Hanfnessel oder Saunessel.

Arzneiliche Verwendung findet das Kraut (Herba urticae), die Samen (Urticae Semen) und die Wurzel (Urticae Radix).

Botanik: Brennnesseln wachsen als einjährige, ausdauernde Pflanze, welche sich über unterirdische Rhizome vermehrt, bis zu 150 cm hoch wird und als Ruderalpflanze nahezu weltweite Verbreitung findet.

Wirkung:

• Diuretisch (=entwässernd)

• Antiphlogistisch (=entzündungshemmend)

• Immunmodulierend

Die Kommission E empfiehlt Brennnessel zur adjuvanten Anwendung bei rheumatischen Beschwerden. Sowohl ESCOP-, WHO-, sowie die HMPC-Monografie beschreibt die Anwendung als Adjuvans bei der symptomatischen Behandlung Arthritis, Arthrose und/oder rheumatischen Beschwerden.

Schon Dioscurides, Plinius der Ältere oder Odo Magdunesis lobten in vielfältiger Art und Weise die Wirkung der brennenden Pflanzen – v.a. die äußere Anwendung, in Form von Abreibungen, erfreuten sich bei rheumatischen Erkrankungen in der Klosterheilkunde großer Beliebtheit.

Im "Macer Floridus" ist weiters noch nachzulesen… "Mit Wein genossen, erregt der Nesselsamen die Liebeskraft, noch mehr sogar, wenn du die Pflanze zerreibst, mit Honig und Pfeffer verquickst und dann mit Wein auf die vorher genannte Weise trinkst."


Weihrauch

Luftgetrocknetes Gummiharz des indischen Bosswellia serrata-Baums (Olibanum indicum)


Weihrauch ist ein sehr altes Heilmittel und gehörte zu den kostbarsten Gütern des Altertums. Bereits im "Papyrus Ebers" um 1500 v. Christus beschrieben Priester dessen segensreiche Wirkung. Während er in altertümlichen Anwendungen v.a. zur Wundbehandlung angewandt wurde, so zeigen moderne Forschungsergebnisse – angeregt v.a. durch ayurvedische Anwendungen – gute Ergebnisse bei chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen sowie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.

Wirkung:

• Antiphlogistisch (entzündungshemmend)

• Analgetisch (schmerzstillend)

• Immunsuppressiv

• Antimikrobiell

• Antiviral

• Hemmung der Komplementaktivierung

• Hemmung der Knorpelzerstörenden Elastase


Im Tierversuch zeigte sich die Boswelliasäure im Entzündungsmodell stärker wirksam als die getesteten COX-Inhibitoren Indometacin, Piroxicum, Ibuprofen und Salicylsäure.

Von der Kommisssion E wurde Weihrauch bisher nicht bearbeitet.

Die Ayurvedische Medizin verwendet Weihrauch adjuvant bei chronischer Polyarthritis und rheumatoider Arthritis sowie bei Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa.

Indikationen nach ESCOP-, WHO-, HMPC-Monografie: Unterstützung bei schmerzhafter Osteoarthritis


Teufelskralle – Harpagophytum procumbens

Die Teufelskralle gehört zur Familie der Pedaliengewächse (Pedaliaceae)

Arzneiliche Verwendung: Wurzelknolle (Harpagophyti radix)

Botanik: die Teufelkralle ist im südlichen und südwestlichen Afrika heimisch. Die Teufelskralle wächst als krautige Pflanze mit 1,5 – 2 Meter langen radial aus einer etwa einen Meter tiefen Pfahlwurzel entspringen. Sie bildet rote Blüten und mit Hakenarmen versehene Früchte. Zur arzneilichen Anwendung kommen die knolligen sekundären Wurzelknollen (Sekundärwurzeln).


Wirkung:

  • Appetitanregend
  • Antiphlogistisch (=entzündungshemmend)
  • Schwach analgetisch (=schmerzstillend)


Neben den obigen Wirkungen, welchen in erster Linie die Prostaglandinsynthese und somit die Entzündungsentstehung betreffen, konnte experimentell auch noch eine Hemmung der Kollagenaseaktivität und somit eine Aktivitätshemmung der kollagenzerstörenden Enzyme nachgewiesen werden, sodass hier eine Wirksamkeit bei Arthrosen plausibel erscheint.

Indikationen lt. Kommission E sind unter anderem: adjuvant bei degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates

Klinische Studien legen folgende Indikationen nahe:

  • Durch Spondylosen bedingte Kreuzschmerzen
  • Chronisch-entzündliche Polyarthritis
  • Weichteilrheumatismus
  • Neuralgien
  • Kopfschmerzen


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